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Aktuell im September


Im Brotbackhaus wird der Boden ausgekoffert, eine Sandschicht eingefüllt und Steinplatten verlegt 
Überall blüht es noch, ein Weg aus gelben Wildblumen ist entstanden

 


Aktuell im August


Kühlnasser August, Ende August sehen viele Tomaten so aus:
viel sind gesprungen, die anderen haben dicke, zähe Haut. Kein Tomatenjahr.
und die feinen Muscattrauben so:
aber das waren nicht Kälte oder Nässe. Sondern? Ja was wohl? BILCHE!
Zum 2. mal nacheinander fällt die Stangenbohnenernte praktisch aus Dagegen sehen die Feuerbohnen prächtig aus
Schwarze Stockrosen blühen und die feinen blaue Muscattrauben reifen
Die ersten haben sich nun doch entschlossen, reif zu werden ...

 


Aktuell im Juli


Endlich!

http://www.wspa.de/

Stiere auf die Weide statt in die Arena

 

 

Um es gleich zu sagen: politisch korrekt heisst das Wildkraut oder Beikraut oder Begleitkraut ("liebe Begleitkräutlein").
Und was macht man damit?
Ernten statt ärgern

eigentlich jäten, aber ernten tönt besser. Mit Schemelchen (zwecks Schonung des Rückens) und Knieschonern (zwecks wie der Name sagt) gemütlich durch die Reihen ziehen. Gartenplan konsultieren, damit nicht wieder die Bohnen stehen bleiben und die Winden ausgerissen werden ....   Nebenbei entdecken, was nur aus dieser Perspektive zu sehen ist: Käfer, Spinnen, grosse Weinbergschnecken die es sich unter dem Salat gemütlich gemacht haben, kleine Frösche und Kröten, und ah, die frisch gekeimten Bohnen sind abgefressen (jetzt ärgern). Rücken und Knie lockern und die Ernte zum Kompost bringen. Ziemlich oft wiederholen. Danach ganz schnell Fotos vom Garten machen.

Kompostieren statt ärgern

die ganzen Gräser und Wildkräuter sind eine nie zu Ende gehende Rohstoff-Quelle für feinkrümeligen, dunklen Kompost

Fotografieren statt ärgern

und mit einem netten Untertitel versehen: "Die zarten Gierschblüten harmonieren wunderbar mit dem dornigen Gestrüpp der Brombeeren, dem hohen Adlerfarn und den Quecken".

Essen statt ärgern

Wirklich fein: Löwenzahnsalat im zeitigen Frühjahr, bevor sie bitter sind. Oder Löwenzahnhonig aus den gelben Blüten. Oder Brennesselspinat. Oder Bärlauchpesto. Oder Gundermann, Giersch, Ackerhellerkraut, Ehrenpreis und noch ein paar kochen, pürieren, mit einem Klecks Rahm versehen, geröstete Brotwürfeli drüber streuen und das Ganze als "Sämiges Wildkräutersüppchen mit einem Spiegel von Crème in Begleitung von Croûtons" präsentieren. Oder so.

Unter dem Vorwand "Bienenweide" einfach stehen lassen statt ärgern

und erst im Winter wieder hinschauen

Als Gewürz verwenden statt ärgern

hier z.B. die Knoblauchsrauke. Lässt sich wie Knoblauch verwenden. Dass mehr davon wächst, als man zum Würzen benötigt, tja, was soll ich sagen ....

Trocknen statt ärgern

Viele Wildkräuter wurden früher als Heilkräuter gesammelt und z.B. Tee daraus zubereitet. Der nächste Winter kommt bestimmt!

Verseifen statt ärgern

Kräuterseife mit Avocadoöl und Sheabutter

 
Raupen & Schmetterlinge Zitronenfalter mögen offenbar Erbsenblüten. Und Kohlweisslinge mögen Kohl ....
 
Ringelnattern gibt es hier viele. Sie wohnen zwischen den grossen Steinen, sonnen sich auf dem Steindach und sind absolut harmlos. Bei Annäherung verschwinden sie aber derart blitzschnell, dass sie kaum mit der Kamera zu erwischen sind. Hier hat sich eine gehäutet.
 
Jeder Winkel wird genutzt. Auf der Westseite des Hauses befindet sich knapp über dem Boden das Fensterchen des Wasserkellers, das meist mit dem kleinen Steckladen verschlossen ist. Ende April fand sich dahinter ein dickes Moospolster, ich vermutete eine Maus und entfernte das Moos. Anfang Juni war das Moos wieder drin und dazu kleine weisse Vogeleier. Anfang Juli sind sieben beinahe flügge Meislein im Nest. Natürlich blieb der kleine Laden die ganze Zeit geschlossen und gesichert und wurde auch für ein schnelles Foto nur einen Spalt geöffnet.

 


Aktuell im Juni


Zur Abwechslung gibt's wieder mal Bilche im Gerätehäuschen. Dieser hier ist ziemlich zutraulich und lässt sich samt Rankgerüst ausquartieren.
 
27. Juni ich hab den Ausflug verpasst und sie sind weg. Na dann, macht's gut und bis nächstes Jahr !

Danke an alle Beteiligten und Danke für die Snapshot-Erlaubnis!

Webseite: http://www.turmfalke.ch/
Live Kamera: http://www.turmfalke.ch/live_cam.htm
Tagebuch: http://turmfalken.jimdo.com/tagebuch-2010

23. Juni: eins - zwei - drei - nein, doch lieber noch einmal zurück ins Nest. Aber lange wird es nicht mehr dauern.
Snapshots mit freundlicher Genehmigung Elmar Ackermann,  BZM Bildungszentrum Muttenz, CH   
 
20. Juni: Kaum ist Bianca weg, wird schon wieder nach Futter Ausschau gehalten. Die Flaumfederchen sind weg, es wird eifrig Flugtraining betrieben.

Unten: das war doch nicht etwa schon der erste Ausflug??? Pünktlich zur Fütterung sind jedenfalls alle sechs wieder daheim. Nachts ist noch lange nicht ruhig, da wird noch herumgehopst und mehrmals die Schicht gewechselt, bis endlich alle über- und untereinander in der Ecke ihren Platz gefunden haben. So gegen 22:30 Uhr ....

 
Der seltene Goldmajoran hat im Kräuterbeet ein grosses Kissen gebildet. Rosmarin, Salbei, Schnittlauch und verschiedene Nelkenarten wachsen in den warmen Steinen ebenfalls prächtig.
 
15. Juni noch grösser und Federwechsel beinahe beendet.

Live Kamera: http://www.turmfalke.ch/live_cam.htm

Snapshots mit freundlicher Genehmigung Elmar Ackermann,
BZM Bildungszentrum Muttenz, CH   

10. Juni deutlich grösser und Federwechsel. Gefüttert werden sie nur noch teilweise. Hier hat Bernhard soeben eine Maus hingelegt, eines der Kücken hat sich die Beute geschnappt und in eine Ecke gezogen. Die anderen piepsen und warten bis Bianca mit Futter ankommt. Gemäss Tagebuch wurden sie heute beringt.
Bilder zur Beringung gibt's hier: http://turmfalken.jimdo.com/tagebuch-2010/juni/10-juni/
 
Zum Monatsbeginn schwärmen auch die Junikäfer. Maikäfer habe ich schon seit vielen Jahre keine mehr gesehen
Mit etwas Verspätung die diesjährige
Salatschwemme und erste Knoblauche.
 
2. Juni: Alle sechs sind noch da, kaum vorstellbar, dass sie in etwa vier Wochen das Nest verlassen werden.

Live Kamera: http://www.turmfalke.ch/live_cam.htm

Snapshots mit freundlicher Genehmigung Elmar Ackermann,
BZM Bildungszentrum Muttenz, CH   

 
Der Drachenkopf blüht, allerdings nur als Topfpflanze. Aus Samen gezogen überlebte er zwar den Frost, nicht aber den darauf folgenden Schneematsch. Ausgegraben und im Topf kühl überwintert blüht die 1.50 m hohe Pflanze im dritten Jahr.

 


Aktuell im Mai


Alle sechs sind geschlüpft und werden gefüttert. Nicht immer kriegen sie ein ganzes Stückchen. Ist der Bissen zu gross, lässt Bianca die Kleinen der Reihe nach "abbeissen". Nach der Fütterung eine kleine Pause um sich die Füsse zu vertreten, aber wirklich nur ganz kurz.
 
Madame Akelei hat sich dieses Jahr für hauptsächlich für weiss und rosa entschieden, das kann aber nächstes Jahr wieder ganz anders aussehen.
 
24 Stunden später, 23.Mai: die ersten Vier (?) sind da

Live Kamera: http://www.turmfalke.ch/live_cam.htm

 

Snapshots mit freundlicher Genehmigung Elmar Ackermann,
BZM Bildungszentrum Muttenz, CH   
 
22. Mai per Zufall erwischt: noch nicht geschlüpft
Bianca verlässt das Nest und das Gelege wird sichtbar. Nach kurzer Zeit übernimmt Bernhard, verschwindet aber gleich wieder. Dann kommt Bianca zurück. Heute ist es sonnig und warm, da kann man sich nach all den kalten Tagen schon mal einen kleinen Ausflug erlauben ...
 
Ein Riesen-Gartenmonster

 

 
nichts wie weg hier
und gut verstecken


 
Kinderstuben: Kohlmeisen und winzige Spinnelchen, die ausschwärmen und sich bei Gefahr sofort zu einem Knäuel zusammenfinden, immer bewacht von der Mutter
18. Mai weniger Regen aber immer noch sehr kühl
 
14. Mai: Bianca & Bernhard
Fotos unten: Bianca wacht auf und beginnt, sich das Gefieder zu putzen. Plötzlich erscheint Bernhard mit einer Maus. Er gibt sie Bianca, sie verlässt das Nest, und für einen kurzen Augenblick wird das Gelege sichtbar: 6 Falkeneier sind es nun insgesamt. Sofort übernimmt Bernhard das Brutgeschäft, bis wenige Minuten später Bianca wieder zurückkehrt (Foto links).

Snapshots mit freundlicher Genehmigung Elmar Ackermann, BZM Bildungszentrum Muttenz, CH

Live Kamera: http://www.turmfalke.ch/live_cam.htm

 
Ab Anfang Mai beginnt die Regenzeit. Aber selbst bei trübem Wetter leuchten Goldmajoran und Glyzinie.
 
Bianca brütet, ordnet ein wenig das Nest und brütet weiter. Keine Sekunde wird das Gelege der nasskalten Witterung ausgesetzt.
 
Jedes Jahr dasselbe Drama mit den überzähligen Setzlingen

Um die weitere Erhaltung abzusichern, müssen mehr Pflanzen gezogen werden, als anschliessend benötigt werden und vor allem mehr, als eigentlich Platz haben. Und: sät man 5 kommt nichts, sät man 20 keimen 50.

Viele können verschenkt werden, einige kriegen doch noch ein Plätzchen in einem Topf oder am Beetrand. Trotz allem: Nach wochenlanger Pflege müssen nun viele Pflänzchen kompostiert werden, die sicher gewachsen wären.

Deshalb heute ein Zitat von Jürgen Dahl zu diesem Thema:
".... er sollte die kleinen Pflanzen also wenigstens nicht auf den Komposthaufen werfen, sondern legen.  Ist das denn ein Unterschied?  Ja."
 (Zitat aus "Nachrichten aus dem Garten" von Jürgen Dahl, Manuscriptum 2008)

 
Die alte Treppe, ursprünglich der einzige Zugang zum Obergeschoss, ist teilweise defekt, aber ein Teil davon kann noch verwertet werden. Die verkürzte Treppe führt nun zum Ausguck, dem ehemaligen Eulenschlupf.

 


Aktuell im April


Der allerletzte Apriltag bringt den lange erhofften Regen
 
Aprilende. Sehr sonnig und trocken, zeitweise über 20°C. Es wachsen Salat, Kohl, Erbsen und Süssdolde.

Der kleine Hohlraum hinter dem Stecklädchen des Wasserkellers wurde sorgfältig mit weichem Moos gepolstert. Vermutlich war hier eine Maus am Werk und ausnahmsweise mal kein Bilch.

 
Die Turmfalken sind zurück. Jedenfalls liegt da ein Ei und eine erbeutete Maus im Nistkasten. Nachtrag: das erste Ei hat Bianca am Sonntag, 18. April, um ca. 13 Uhr gelegt. Am 24. April liegen bereits 4 Eier im Nest (Auskunft E. Ackermann).
Snapshots mit freundlicher Genehmigung Elmar Ackermann, BZM Bildungszentrum Muttenz, CH

Live Kamera: http://www.turmfalke.ch/live_cam.htm

 
Dicke Hummeln besuchen die Gundelrebenblüten. Sie müssen sich kräftig gegen die Blütenstiele stemmen, um nicht samt Blüte auf dem Boden zu landen.
11. April: warm und sonnig. Schlüsselblümchen erobern die Wiese, an den Johannisbeeren sind bereits die kleinen Trübeli zu sehen.
Kompost kann seit Tagen nur vorsichtig vom Rand her weggenommen werden, eine
Blindschleiche hat sich unter der warmen Deckplane gemütlich eingerichtet. 
 
 
soap making with Dan
 
 
Aprilbeginn mit Regen, Sonne, Hagel, Schnee, Sonne  

 


Aktuell im März


Nach der letztjährigen Schneckeninvasion wird der bisherige Blechgarten erweitert.
Glücklicherweise gibt es Leute, die 12 Meter Schneckenzaun aus verzinkten Stahlblechen wegwerfen. So kann aus diesen, dem ehemaligen Blechgarten und neu gekauften Elementen der gesamte Gemüsegarten eingezäunt werden. Die alten Bleche sind mittlerweile 25 Jahre alt, unten etwas rostig, erfüllen aber immer noch bestens ihre Aufgabe als Schneckenwehr. Sie stammen, genau wie die neuen Bleche, vom Schweizer
Erfinder des Schneckenzauns. www.schneckenzaun.ch
 
25. März: Endlich!
 
Dieser Frühling beginnt mit Wurzelgeschenken in leuchtenden Farben, hier die Andenwurzeln Oca und Mashua
 
Mitte März: warten auf Frühling. Und leider nur noch mit einem der beiden Hunde, mit Perrita.
 
Tomatenaussaat beginnt und die Chilis müssen bald pikiert werden
 
neues und altes Gemüse: der mehrjährige Kletterspinat (Hablitzia tamnoides) bildet erste Blättchen; Wintergemüse mit weissen, gelben, roten und violetten Rüebli. Die Violetten müssen separat gekocht werden, die färben erstklassig.

 


Aktuell im Februar


Seifen-Geschenke: rechts eine wunderschön mit Tonerden marmorierte Seife
 
24. Februar Der Schnee schmilzt allmählich. Die Treppe für's Nordtor wird an den Deckeln des Regenwassertanks vorbei gezirkelt.
 
10. Februar

Erste Auberginen und Chilis sind aufgegangen

Nach alten Bauernregeln sollten eigentlich an St. Agathe, 5. Februar, die Salate ausgesät werden. Macht allerdings keinen Sinn, wenn noch immer 30 cm Schnee liegen, und wenn alles, was in Schalen ausgesät wird, auf der Stelle durchfriert.
St. Agathe muss dieses Jahr noch ein bisschen warten.

 
6. Februar

Nach dem kältesten Januar seit 23 Jahren liegt ein halber Meter Schnee.

Drinnen geht es weiter mit Geländerbau

 

 


Aktuell im Januar


Knoblauch aus China, Argentinien oder Spanien?
Verschiedene Knoblauchsorten? Fehlanzeige. Weisse, selten rosafarbene Knollen gibt's wahlweise aus China, Argentinien oder Spanien. Auch als Pflanzgut wird allerorten irgendein namenloser Universalknoblauch angeboten, wenn's hochkommt allenfalls noch "Etagenknoblauch". Neue Sorten können jedoch nicht gezüchtet werden, Knoblauch kann nur generativ, über Zehen oder Brutzwiebeln, vermehrt werden. Die weltweit mehreren hundert Sorten werden vor allem im angelsächsischen Raum erhalten, so sind denn auch viele Namen und Bezeichnungen englisch. Der Rocambole Typ wächst auch in nördlichen Breiten problemlos.
Für 2010 ist ein kleiner Versuchsanbau mit bisher angebauten und neuen Typen und Sorten geplant. Knoblauch
 
Winterarbeiten: Türen und Geländer
 
Winterfarben
jetzt geht's ans Eingemachte

Erinnerungen an die reiche Ernte des letzten Jahres:
grüne, gelbe und weisse Essiggurken mit Cayenne, sauer eingelegte Bärlauchzwiebelchen mit Habanero Chilis, Zuckergurken mit Ingwer, Zimt und Sternanis und natürlich Tomaten in allen möglichen Varianten und weitere eingelegte und eingekochte Gemüse und Früchte.
Ebenfalls bewährt hat sich alljährliche das eigene Sauerkraut, am besten aus selbst angebautem Filderkraut. Es ist wirklich einfach herzustellen und Klassen besser als alles Gekaufte.
Dazu kommen eingelagerte Wintergemüse, Kartoffeln und Wurzelgemüse in allen Farben und Formen. Vielfalt auch im Winter.

             
 

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