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Garten & Gartengäste


Der Gemüsegarten und seine Bewohner
 
Eingang zum Gemüsegarten:
ein Rosenbogen an dem manchmal auch Bohnen klettern

 

nach dem Rosenbogen
inks Beeren und Rhabarber
Gerätehaus und Folientunnel,
rechts Gemüsebeete,
mittendrin eine Wiese
   
   
   
 
   
   
   
   
   
   
   

   
Das Gerätehaus und seine Bewohner
anfangs war es nur einer ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Bilche
... und ihre Leibspeise sind Tomaten

   

 
Der Folientunnel und seine Besucher
siehe oben ...


sie nehmen zuverlässig nur die besten Sorten; ausser Tomaten essen sie auch gerne reife Erbsen-, Bohnen- und Zuckererbsensamen (die eigentlich für die Sortenerhaltung gedacht waren), pflücken reife Traubenbeeren, beissen Äpfel an und sammeln Nüsse und Eicheln. Sie klettern problemlos jede Wand hoch und verschlafen sieben Monate des Jahres im Gerätehäuschen, die Siebenschläfer (Glis glis).


 
Der Brunnen und seine Bewohner
Zwei Quellen speisen den alten Steinbrunnen, die ehemalige Tränke des Hofes. Jeden Frühling spielen unzählige Molche in der Brunnenkresse Verstecken.

 
Das Kräuterbeet mit Sitzbank
ja klar, ist auch bewohnt ...
 
 
 
 

 
Das alte Gemäuer und seine Bewohner
Die alten Bruchsteinmauern und das Dach aus Steinplatten bieten Unterschlupf für Fledermäuse, Vögel, Eidechsen, Hornissen und viele andere Insekten
 
 
 
Zum zweiten mal bauen Hornissen ein Nest im kleinen Brotbackhaus. Wir sperren den oberen Teil ab, damit sie durch die Bauarbeiten nicht gestört werden. Die Hornissen haben uns niemals angegriffen und waren auch nie "lästig". Sie bewachen einfach nur ihr Nest. Respektiert man dies und bewegt sich ruhig, gibt es keine Probleme. Nester können notfalls auch umgesiedelt werden.
   
Im Herbst stirbt das ganze Volk, nur die Jungköniginnen überwintern und bilden im Folgejahr einen neuen Staat. Das alte Nest zerfällt allmählich.
"Hornissen, die freundlichen Riesen"
professionelle Informationen, Fotos, Videos und sogar Tonaufnahmen gibt es hier:
 

www.hornissenschutz.de

 

 
Die Entstehung des Gemüsegartens
Für den Gemüsegarten wurde ein kleines Stück der alten, verwilderten Weide wieder urbar gemacht. Hier konnte während langer Zeit ein natürliches Gleichgewicht und eine reiche Artenvielfalt entstehen, und der Garten soll sich harmonisch einfügen.
           
Der ursprüngliche Gemüsegarten des Hofes befand sich auf der Südseite des Hauses. Kartoffeln, Kohl und Bohnen wurden jedoch etwas abseits, auf dem Acker gepflanzt. Nach einigen Klein-Klima-Beobachtungen und sonstigen unerfindlichen Gründen beschloss ich, den Gemüsegarten auf der Westseite des Hauses anzulegen.
Weide und Acker hatten sich nach Jahrzehnten in einen unzugänglichen, geheimnisvollen, 3 m hohen Dschungel aus Adlerfarn, Brombeeren und Ginster verwandelt.
 
Der geheimnisvolle 3m Dschungel mit seinen verwunschenen Pfaden, die nirgendwo hinführen, hat seine eigene Faszination. Ein alter, halbrunder Weg führte durch den Dschungel und wurde frei gemacht. Am Rande werden erste Kürbisse angebaut und das erste Gemüsebeet entsteht.
 
Dann, nach einem langen, kalten Winter mit über 1 m Schnee lichtet sich der Dschungel etwas. Gut zu sehen: der alte, halbrunde Weg. Auf der Südseite des Weges wird der grössere Teil des  Gemüsegartens angelegt mit Tomaten, Bohnen, Salat, Kürbis, Mais und Kohl. Später werden viele weitere Arten und Sorten folgen.
 
 
Der Garten wird grösser, die Tomatenhäuschen platzen bald aus allen Nähten, ein grösserer Folientunnel wird "notwendig". Und ein grösseres Wasserfass, in welchem das Regenwasser gesammelt und zum Tunnel geleitet wird. Jedes Wochenende wird nun definitiv zum Renovations- und Jät-Marathon.
 
Winter für Winter lichtet sich der Dschungel hier im südlichen Teil und überwächst stattdessen den nördlicheren Teil. So entsteht ein weiterer Platz für das neue Rhabarber- und Beerenbeet und für das Gerätehaus.
Nach etwa 10 Jahren und einigen Änderungen erhält der Gemüsegarten seine heutige Struktur: Folientunnel, Blechgarten und die Beete entlang dem alten Weg. Vor dem Gerätehaus eine Wiese mit Sitzbank. Ein Gemüsegarten, bewacht von der Schlange, der "Hüterin der Quellen", dicht umgeben von Ginster, Adlerfarn, Fingerhut, Brombeeren .....
 

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