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Raritäten & SpezialitätenNicht zu allen Zeiten waren diese Gemüse Raritäten. Viele davon waren früher gut bekannt und sind erst im Zuge der Sorten-Vereinheitlichung und der maschinellen Ernte von modernen Hybridsorten verdrängt worden. Einige der Sorten sind inzwischen wieder im Handel erhältlich, andere wie zum Beispiel die Essbare Lupine oder die Garden Huckleberries sind kaum bekannt und Saatgut ist nur schwierig zu bekommen. Der Anbau der (Wieder-) Entdeckungen lohnt sich nicht nur in kulinarischer Hinsicht, viele dieser Sorten bereichern auch einen Blumengarten oder können in einem Staudenbeet stehen. |
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Blatt- & Blütengemüse |
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AlgiersalatFedia cornucopiae. Auch Afrikanischer Baldrian. Der Name zeigt es: Er gehört zu den Baldriangewächsen, ist mit dem Nüsslisalat (Feldsalat) verwandt, wächst aber im Sommer und ist wärmebedürftig. Gegessen werden die Blattrosetten. Sehr hübsche rosa Blüten, Pflanzen werden etwa 40 cm hoch und eignen sich auch gut als Randbepflanzung für Blumenbeete. |
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Artichoke Green GlobeScynarae scolymus. Urtümliche Artischocke mit kugeligen Knospen. Anbau etwas schwierig, manchmal gelingt die Überwinterung, selten die Nachzucht. |
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Artichoke French PurpleScynarae scolymus. Alte Sorte mit violetten Blütenknospen. |
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BlutampferRumex sanguineus. Eher selten anzutreffendes, mehrjähriges Knöterichgewächs mit auffallend rot geäderten Blättern. Diese können in Salaten verwendet werden, ähnlich Sauerampfer, sind jedoch viel weniger sauer. |
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Cardon épineux argenté de PlainpalaisCynara cardunculus. Etwas einfacher Genfer Kardy, benannt nach dem Quartier Plainpalais in Genf. Das "épineux" (dornig) erinnert an die Urform, die noch ziemlich stachelige Dornen hatte, diese sind heute nur noch andeutungsweise vorhanden. "Argenté" (silberfarben) trifft dagegen sowohl auf das Laub, als auch auf die Stengel zu. Die Sorte ist ausserordentlich dekorativ. Ab etwa Mitte Oktober werden die Stengel gebleicht, im November / Dezember sind sie erntereif, knackig zart, der Geschmack erinnert etwas an Artischocken und an Topinambour. Traditionell wird daraus ein Gratin zubereitet. Anbau ähnlich Artischocken. |
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ErdbeerspinatChenopodium foliosum, Gänsefussgewächs, gleiche Familie wie Spinat. 30 - 40 cm hohe Pflanze mit feinen Blättern und erdbeerähnlichen, dekorativen roten Früchten. Die Früchte haben nicht allzu viel Geschmack, die Blätter ergeben dagegen sehr feinen Spinat. |
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Gartenmelde, Orach Mountain SpinachAtriplex hortensis. Stammt ursprünglich aus den Bergen des Mittleren Ostens. Sorten in den Farben grün, gelb, rot und violett. Der Bergspinat kann ab etwa 15 cm Höhe mehrmals geerntet und als Spinat oder Salatzugabe verwendet werden. Lässt man ihn wachsen, wird er bis zu 100 cm hoch. Die Gartenmelde wurde im Laufe des letzten Jahrhunderts allmählich vom Spinat verdrängt. |
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Gartenmelde, Riesenmelde, BaumspinatChenopodium giganteum. Der Baumspinat gehört, wie Spinat und Randen, zur Familie der Gänsefussgewächse. Die jungen Pflanzen sind hellgrün mit auffallend lilafarbenem Mitteltrieb. Sie können als hübsche Salatbeigabe oder wie Spinat zubereitet werden. Ausgewachsene Pflanzen werden bis 2.50 m hoch und vergrünen. Die Seitenschosse können den ganzen Sommer über geerntet werden. Aussaat im zeitigen Frühjahr und ab August. |
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GemüsemalveMalva verticillata. Auch Quirlmalve, Krause Malve. Eine alte Sorte, deren Blätter und Sprossen als Gemüse und Salat verwendet werden. Die Pflanzen werden ca. 2 m hoch, frostempfindlich. |
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Hohlzahn, Gelber-Galeopsis segetum, Gänsefussgewächs, Kaltkeimer. Etwa 50 cm hohe Pflanze mit hübschen, weiss - gelblichen Blüten, die für die Herstellung von Hustensaft genutzt werden. Blätter wie Spinat zubereiten. Aussaat im Herbst oder zeitigen Frühjahr. Sät sich auch selber aus, bleibt jedoch an Ort und verbreitet sich nicht gross weiter. Verwandt mit dem Wildkraut Hohlzahn (unten). |
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HohlzahnGaleopsidis herba conc. Wilder Verwandter des Saathohlzahns zum Vergleich. Ist ebenfalls essbar und wird heute noch medizinisch genutzt als Hustenmittel. |
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Ingwer, japanischer-, MiogaZingiber mioga. Auch Myoga, eine Waldpflanze und naher Verwandter des Ingwers. Beim Mioga werden aber nicht die Wurzeln gegessen, sondern die Blattsprossen und Blütensprossen, die direkt am Stamm aus der Erde wachsen. Die Wurzel ist angeblich giftig. Die Sprossen haben einen weichen, feinen Ingwergeschmack, eine Delikatesse! Die Blüten sind steril, die Pflanzen können nur über Wurzelteile vermehrt werden. Bedingt winterhart. |
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Löwenzahn à Coeur Plein AmélioréTaraxacum officinale. Eine alte Sorte mit wenig Bitterstoffen, die bereits 1882 im Katalog Vilmorin-Andrieux enthalten ist. Für Wintersalate können die Wurzeln im Herbst ausgegraben und wie Brüsseler angetrieben werden. Dies kann allerdings auch mit dem wilden Löwenzahn gemacht werden und auch der schmeckt im zeitigen Frühjahr sehr gut und weist kaum Bitterstoffe auf. |
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MalabarspinatBasellaceae. Mehrjähriges, aber frostempfindliches Basellgewächs, ursprünglich aus Indien. Blätter können als Salat oder Spinat gegessen werden, ein Extrakt der reifen Früchte wird als Kosmetikfarbstoff benutzt. Klettert über 4 m hoch, auch im Freiland, exotisch und dekorativ. |
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Lily WhiteCrambe maritima. Mehrjährige Kohlpflanze, deren junge Sprossen ab dem zweiten Jahr geerntet und wie Spargel zubereitet werden können. Blätter graugrün. Die Pflanze trägt dekorative, weisse Blüten, aus denen jedoch nur wenige Einzelschötchen mit je einem Samenkorn entstehen. |
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Neuseeländer-SpinatTetragonia tetragonioides, Tetragonia expansa. Wohlschmeckendes, spinatähnliches Blattgewächs, es können laufend die Spitzen geerntet werden. Eignet sich bedingt als Unterpflanzung für Tomatenstauden. In den Blattachseln werden ab August kleine gelbe Blüten gebildet, aus denen sich die würfelförmigen Samen entwickeln (daher der lateinische Name). |
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Fruchtgemüse, Beeren & Hülsenfrüchte |
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Alpine StrawberryFragaria alpina. Samenechte traditionelle Sorte, die keine Ausläufer bildet. Früchte etwas grösser als Walderdbeeren und sehr aromatisch. Bei guter Pflege kann im Frühling und ein zweites mal im Spätsommer geerntet werden. Die Samen werden auch von Ameisen verbreitet. |
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AnanaskirschePhysalis pruinosa, ähnlich Andenbeere, aber viel kleinere Pflanzen und hervorragend schmeckende Früchte. Pflanzen etwa 25 cm hoch, Beeren reifen auch im Freiland gut aus. Laternchen verfärben sich bei reifen Früchten gelb und fallen ab. Die kleinen Beeren schmecken nach Ananas, jedoch ohne die leicht aggressive Säure frischer Ananas und ohne die langweilige Süsse von Büchsenananas, einfach fein! Mehrfach festgestellt: Gedeihen sehr gut in Mischkultur mit Sellerie. |
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AndenbeerePhysalis edulis oder peruviana. Orange Beeren in typischen Physalislaternchen eingeschlossen, Anbau auch in Kübeln möglich, reifen im Freiland kaum aus. Pflanzen an sich mehrjährig, Überwinterung bisher nicht gelungen. |
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Cyclanthera PedataAuch Hörnchenkürbis oder Inkagurke genannt, ursprünglich aus Mexico. Die Pflanzen sind relativ kälteunempfindlich, aber nicht frosthart. Die zahlreichen Früchte schmecken jung wie Gurken und können auch so verwendet werden, roh oder eingelegt. Grössere Exemplare können gefüllt und gebacken werden. Auch Rankpflanze für Sichtschutz. |
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ErdnussArachis hypogaea. Eigentlich keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht wie die englische Bezeichnung peanut (Erbsennuss) andeutet. Nach der Bestäubung neigen sich die Triebe und wachsen in den Boden hinein. Unter der Erde werden dann die Erdnüsse gebildet. Für den Verzehr werden sie meist geröstet. Ungeröstete Erdnüsse, die ausgesät werden können, gibt's billig als Vogelfutter (für Papageien) zu kaufen. |
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Essbare Lupine, Andenlupine, TarwiLupinus mutabilis. Das Saatgut dieser Lupine stammt aus Peru. Es ist die einzige Lupinenart, deren Körner essbar sind und einen Eiweissgehalt bis 50% aufweisen. Diese Lupine wird in Südamerika als Nutzpflanze angebaut. Je nach Standort trägt sie mittel- bis tiefblaue Blüten. Die Samen können wie getrocknete Bohnen verwendet werden, die bitteren Alkaloide müssen aber vorher durch Einweichen in fliessendem Wasser entfernt werden. |
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Garden HuckleberrySolanum melanocerasum. Ursprünglich aus Westafrika. Grosse, schwarze Beeren, ungiftig, entwickeln ihren Geschmack aber erst, wenn sie mit Zucker gekocht oder in Kuchen gebacken werden. Beim Kochen Verfärbung des Saftes von türkisblau bis tieflila. Pflanzen etwa 1.50 m, Aussaat etwa Anfang April, auspflanzen ab Mitte Mai ins Freiland. Sehr ertragreich und robust. |
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Golden BerryPhysalis primosa. Ähnlich Andenbeere, auch geschmacklich. Vergleichsanbau steht noch aus, scheint im Freiland aber wesentlich besser auszureifen als die Andenbeeren. Pflanzen bis 1.50 m hoch mit unzähligen "Laternchen". Ernte ab Ende September. |
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Kichererbse Black KabuliCicer arietinum. Hier eine seltene schwarze Sorte mit lila Blüten (helle Kichererbsen blühen weiss). Die Pflanzen werden ca. 50 cm hoch und tragen kleine Schötchen mit 1-2 Kernen. Aus Kichererbsen wird zusammen mit Olivenöl, Knoblauch, Kreuzkümmel und anderen Zutaten das traditionelle Gericht Hummus zubereitet (arabisch Hummus = Kichererbse). |
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KiwanoCucumis metuliferus, auch Horngurke oder Hornmelone. Stammt ursprünglich aus Afrika und ist ziemlich wärmebedürftig, reift auch im Tunnel nur gelegentlich aus. Ansonsten problemlos, Anzucht wie Melonen. Wuchert, evtl. ausgeizen? |
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Litchi "Tomate"Solanum sisymbriifolium, wird wie Tomaten angebaut. Ein Stacheliges, essbares und reich tragendes Nachtschattengewächs mit feinen, süssen Früchten. Pflanzen etwas über 1 m gross, gesamte Pflanze, Blätter und Fruchtkapseln sind bestachelt. Pflege, Ernte und Verarbeitung sind fürchterlich, nur mit dicken Handschuhen möglich. Pflanze sie nur an, weil sie so unvergleichlich süss und gut schmecken. |
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OkraAbelmoschus esculentus. Okra sind mit Hibiskus verwandt, was anhand der Blüten unschwer zu erkennen ist. Sie gehören zu den Mittelzehrern und sind selbstbestäubend. Für die Nachzucht ist konstante Wärme unabdingbar, in kühlen Sommern und bei Kälteeinbrüchen kümmern die Pflanzen. Okras stammen ursprünglich aus Äthiopien. Anzucht wie Tomaten. Verschieden Sorten von sehr hellem grün ("weiss") bis burgunderrot. |
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PepinoSolanum muricatum. Auch Birnenmelone, mehrjähriges Nachschattengewächs mit ovalen, hellen, bei Reife ockerfarbenen Früchten mit feinen lila Streifen. Feiner Geschmack nach Birnen und Melonen, gekaufte Früchte jedoch oft ziemlich fade. Früchte reifen auch bei früher Anzucht im ersten Jahr oft nicht aus, Pflanzen müssen frostfrei überwintert werden. Blüten unterschiedlich von weiss bis lila. |
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Pepino, wilder-, TzimbaloSolanum caripense. Vermutlich aus den Anden, der wilde Verwandte des Pepinos. Früchte werden nur ca. 2-3 cm gross, Blüten rein weiss und sehr klein, Pflanze ca. 30 cm. Pflanzen müssen frostfrei überwintert werden. |
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Spargelerbse gelb- & rotblühendLotus tetragonolobus. Die gelb blühende Sorte stammt aus der Genbank Gatersleben, die rot blühende ist im Handel erhältlich. Spargelerbsen werden wohl eher der Blüten wegen angepflanzt, die kantigen, geflügelten Schoten sind sehr klein und nur im Jungstadium geniessbar. Ziemlich empfindlich, wachsen hier am besten im Topf. Aussaat ab Anfang April bis Mitte Mai. Blätter kleeähnlich. |
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TomatilloPhysalis ixocarpa. Etwa 80 cm hohe Pflanzen, reich behangen mit den typischen Physalis-Laternchen. Diese enthalten die Früchte und springen bei Reife auf. Wachsen problemlos im Freiland. Die violetten sind gehaltvoller, Saatgut Selektion nach Geschmack lohnt sich! |
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Wurzelgemüse |
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Bayerische RübeBrassica rapa L. spp. Rapa. Eine Speiserübe, die Juli / August als Nachfrucht von Getreide gesät und im Winter geerntet wurde. Die Farbe der Schale kann von weiss über beige bis dunkelbraun variieren. Die Rüben sind gut lagerfähig. Geschmack ähnlich Kohlrabi. |
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ErdkastanieNicht ganz klar, ob Bunium bulbocastanum oder Oenanthe pimpinelloides. Wildgemüse, welches einst in Mitteleuropa verbreitet war. Frost- und Dunkelkeimer, sonst Anbau wie Rüebli, auch die jungen Blättchen ähneln dem Karottenlaub. Zierliche Pflanzen, etwa 50 cm hoch; Samen, Blätter und Knöllchen sind essbar. Im ersten Jahr 1 Knolle pro Pflanze, im Folgejahr mehrere, max. haselnussgrosse Knöllchen. |
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ErdmandelCyperus esculentus. Auch Chufa, gehört zu den Riedgrasgewächsen und bildet etwa 30 cm hohe Grashorste. Kann auch in Töpfen gezogen werden. Es gibt verschieden geformte Sorten, die getrocknet wie Mandeln verwendet werden können, sehr gut zum roh essen. |
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Riesenerdmandel GhanaCyperus esculentus. Einiges grösser als die Erdmandel oben. Sie scheint auch etwas wärmebedürftiger zu sein, ansonsten keine grossen Unterschiede. |
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Essbare KletteArctium Lappa. Sehr dekorative, 2-jährig Pflanze, wird im zweiten Jahr über 2.5 m hoch. Winterhart. Wurzeln sind essbar, schmecken allerdings mässig. Sie werden für Klettenöl verwendet und dieses eignet sich sehr gut für Seifen und Shampoos. |
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EtagenknoblauchSiehe Knoblauch |
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EtagenzwiebelSiehe Krautstiel .... Zwiebeln |
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HaferwurzelTragopogon porrifolius, auch Weisswurzel, Gemüseauster, Bocksbart. Helle Wurzel ähnlich Schwarzwurzel, mit feinem Geschmack. Blüht im zweiten Jahr in vielen verschiedenen Lilatönen. |
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KerbelrübeChaerophyllum bulbosum. Eines der feinsten und am wenigsten bekannten Wurzelgemüse, ursprünglich eine mitteleuropäische Wildpflanze, deren Knollen schon vor Urzeiten gesammelt wurden. Kleine beige-braune, etwas runzelige Rübchen, die nach Kastanien schmecken. Doldengewächs, Kaltkeimer, muss im Herbst ausgesät werden. Leider sehr beliebte Winternahrung für kleine bepelzte Vierbeiner. |
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Knollenziest, StachysStachys Sieboldii. Kleine, helle Knöllchen, das einzige Gemüse aus der Familie der Lippenblütler, wobei diese Pflanzen selten bis nie blühen. Stattdessen entwickeln sie an den Wurzeln essbare, verdickte Sprossen. Aussaat ab März und Ernte erst etwa Anfang November. Stachys sind winterhart und treiben im Frühling erneut aus. Können roh gegessen oder gekocht wie Spargel zubereitet werden, schmecken frisch und knackig. |
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MacaLepidium meyenii. Bereits vor etwa 2000 Jahren von den Inkas angebaut, eines der wenigen Gemüse, das in den steinigen Anden in über 4000 m Höhe noch angebaut werden kann. Getrocknete und auch gemahlene Wurzeln sind sehr lange haltbar und besitzen einen für dieses Anbaugebiet ausserordentlich hohen Nährwert. Blätter mit kresseähnlichem Geschmack, die Wurzeln sind dagegen süss und können frisch wie Süsskartoffeln gebacken, oder gekocht mit Milch als Pudding zubereitet werden. Mehrjährig, Vermehrung über Samen. |
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Rapunzel, RapunzelglockenblumeCampanula rapunculus. Rapunzel ist seit über 500 Jahren bekannt und ein altes Wort für "Wurzel". Die Pflanze bildet kleine Blattrosetten, diese und die Wurzeln sind essbar. Im zweiten Jahr erreicht die Pflanze eine Höhe von etwas über 1 m und beginnt zu blühen. Sehr feine Samen. |
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Radiesli Easter EggRadix. Eine Mischung von Heirloom Seeds mit weissen, gelben, rosa, roten und lila Farben. |
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Rettich Dresdener Graugelber Runder MaiRadix. Sehr alte Sorte, die von Dresdener Gärtnern erhalten wurde. Für frühe Ernte, kann bereits Mitte Februar ausgesät werden. Die gewaschenen Rettiche haben eine helle Farbe. |
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SchotenrettichRadix. Wie alle Rettich- und Kohlarten bilden auch die Schotenrettiche nach der Blüte Schoten, die die Samen enthalten. Beim Schotenrettich werden diese grün, vor der Ausreifung, gegessen. Rezenter, etwas scharfer Geschmack, gut für Rohkost oder geschnitten in Salaten. |
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SüssdoldeMyrrhis odorata. Alle Teile der Pflanze sind essbar und haben ein feines anisartiges Aroma. Blätter und Blüten, reife und unreife Samen können für Tees und Süssspeisen verwendet werden. Die Wurzeln werden zusammen mit etwas Zucker gekocht. Aussaat im Herbst, Kaltkeimer. Pflanzen etwa 80 cm hoch mit fein gefiedertem Laub. Wächst auch wild an Waldrändern und Wiesen, Achtung, Verwechslungsgefahr mit dem gefleckten Schierling. Mehrjährig, kann wuchern. |
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TopinambourHelianthus tuberosus. Wie der Name verrät mit der Sonnenblume verwandt und dieser auch ähnlich. Pflanze kam Anfangs des 17. Jahrhunderts aus Kanada nach Frankreich. Verwendung zunächst als Viehfutter, später von Feinschmeckern entdeckt ;-) Es gibt geschmacklich jedoch gewaltige Unterschiede zwischen einzelnen Sorten und auch je nach Zubereitungsart. Knollen enthalten das für Diabetiker verträgliche Inulin, ein Kohlenhydrat welches in Fruchtzucker umgewandelt wird. |
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WasabiWasabia japonica. Eine Kultursorte des Japanischen Meerrettichs, die für die bekannte, echte Wasabi Paste verwendet wird (nicht die oft erhältliche, mit Malachitgrün gefärbte Meerrettich-Paste). Alle Teile der Pflanze sind essbar, für die Wasabi Paste werden Wurzel und Stengel verwendet. Die Blätter können fein geschnitten als Gewürz zu Salat etc. genommen werden. Die Wildform benötigt Fliessgewässer, die Kulturform wächst gut im Topf und im Schatten, darf aber nicht austrocknen. Winterhart. Achtung: Schneckenleibspeise! |
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ZuckerwurzelSium sisarum. Wurzeln mit Butter, Salz, Pfeffer und Muskat zu Mus kochen. Schmeckt sehr fein, kastanienähnliches Aroma. Pflanze wird etwa 40 cm hoch und trägt weisse Doldenblüten, verträgt Schatten. Keimung kann sehr lange dauern, Samen vorquellen. |
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